Mission in Person
Einsamkeit ist ein Thema, das auch unsere Missionare bewegt. Zwar kommen sie mit vielen Menschen in Kontakt, im Dienst sind sie jedoch oft allein. Viele haben das Glück in einem Team zu arbeiten, manche leider nicht. Es dauert oft Jahre, bis sich eines bildet, vor allem an Orten, an denen es bis dahin noch keine Christen gab. Bitte beten Sie für unsere Missionare, dass sie in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und mit Gott gestärkt werden und immer wieder neue Kraft finden, anderen zu dienen.
Ein langjähriges Gebetsanliegen von Lili Paraschivescu scheint sich zu erfüllen: Marianna, eine junge Frau, die gerade ihr Studium beendet hat, will sich gemeinsam mit Lili im Dienst für die Menschen in dieser armen Region einsetzen und die Hoffnung des Evangeliums verbreiten. Über diese personelle Verstärkung freuen wir uns sehr. In dem Ort Copaceni, in dem sie im Sommer eine Kinderfreizeit durchgeführt hat, plant Lili gemeinsam mit den wenigen Gemeindegliedern der örtlichen Gemeinde Hausbesuche durchzuführen. Auf diese Weise wollen sie mit den Dorfbewohnern ins Gespräch kommen und ihnen praktische Hilfe anbieten. Außerdem ist das auch eine gute Gelegenheit, sie zum Gottesdienst in die Gemeinde einzuladen. Beten Sie bitte für diese Begegnungen in Copaceni, dass Beziehungen entstehen und Menschen sich einladen lassen.
Über die Arbeit unter Jugendlichen in Saratow wird in unserem aktuellen Missionsmagazin berichtet. Danke, wenn Sie für die wachsenden Jugendkreise beten, dass die Jugendlichen in der Gemeinschaft gestärkt und selbst zu Mitarbeitern im Reich Gottes werden. Beten Sie bitte auch für Pjotr Paseka und seinen hingebungsvollen Dienst.
Lera Grinj, die Ehefrau unseres Missionars Slawa Grinj im äußersten Nordosten Russlands, hatte im vergangenen Jahr viele gesundheitliche Probleme, die inzwischen überwunden sind. Slawa Grinj schreibt rückblickend: „Es war eine schwere Zeit für uns, aber in dieser Zeit haben wir viel Liebe durch unsere Geschwister im Glauben erfahren und manches gelernt. Es ist so herrlich zu wissen, dass man in eine liebende und betende christliche Familie eingebettet ist. Im Krankenhaus in Anadyr besuchten meine Frau Geschwister aus örtlichen Gemeinden, worüber das medizinische Personal und die Zimmernachbarn richtig staunten. Lera lernte mehrere kranke Menschen kennen, die einsam sind und Angst vor der Zukunft haben. Sie erzählte ihnen von Jesus, der die Angst nimmt und Frieden schenkt… Unser Dienst grenzt oft ans Unreelle. Das Wetter ist unberechenbar, hart und unbeständig. Wir besitzen keinerlei Macht, die Umstände und Entscheidungen der Einheimischen zu beeinflussen, und haben meist keine besonderen Gaben für den Dienst. Aber wir sind Kinder eines Königs, dem nichts unmöglich ist. Damit ist unsere Kraft zu erklären.“
Bitte beten Sie für Familie Grinj. Ihr Einsatz unter so extremen Bedingungen (Temperaturen von -50 Grad Celsius) ist sehr herausfordernd. Bewahrung, Gesundheit und immer wieder die hingebungsvolle Liebe, die notwendig ist, um unter Lebensgefahr Menschen mit dem Schneemobil aufzusuchen, die stundenlang entfernt wohnen – all das sind Dinge, die nur Gott schenken kann.