Das Wichtigste ist und bleibt das Wort Gottes

Ein Pastor aus Bulgarien erzählt von Jordan D, einem Häftling:

"Jordan hatte auf einer Militärschule in Varna (Bulgarien) studiert. Während seiner Ausbildung war er zusammen mit einem Freund in bewaffnete Raubüberfälle verwickelt gewesen, bei denen auch Menschen zu Tode kamen. Bei einer Polizeikontrolle wurde eine Pistole bei ihnen gefunden.  Da packte sein Freund die Waffe und schoss einen der Polizisten nieder. Beiden gelang die Flucht. Ein Verwandter des Freundes zeigte jedoch beide Männer an. Der Freund nahm sich daraufhin das Leben und Jordan wurde zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt.

In der Haft kam er zu meinen Gefängnis-Gottesdiensten und suchte durch provozierende Fragen den Gottesdienst zu stören. Ich hörte ihm aufmerksam zu und versuchte seine Fragen anhand der Bibel zu beantworten. Das machte ihn neugierig. Ich bot ihm eine Bibel an und er begann selbst darin zu lesen. Daraufhin führten wir unzählige Gespräche, in denen ich auf alle seine Fragen anhand der Bibel einging. Über die Monate hinweg bemerkte ich, wie er sich zunehmend positiv veränderte.
Nach einem Jahr vertraute Jordan sein Leben Jesus Christus an und bat darum getauft zu werden.
Jordan stellte bei Gericht einen Antrag, sein bestehendes Urteil in ein Urteil mit Bewährung umzuwandeln. Für diesen Prozess beteten wir auch als Gemeinde viel. Wir waren sehr zuversichtlich, dass Gott das Gebet erhören würde, und ich machte Jordan Mut. Doch es kam anderes als erhofft. Der Gefängnisdirektor sagte mir, dass das Gericht den Antrag abgelehnt hatte. Ich traute mich daraufhin nicht so recht, Jordan die Nachricht zu überbringen. Was sollte ich ihm sagen, wie sollte ich es ihm erklären, wo wir doch so viel dafür gebetet hatten?
Als wir uns trafen, bemerkte er meine Verlegenheit und sagte zu mir, noch bevor ich ihm die Neuigkeit eröffnete: 'Pastor, ich werde mich nicht von dem Herrn abwenden. Ich lege alles in seine Hände, werde weiter beten und so, wie Gott entscheidet, so soll es sein.'
Einige Zeit später stellte er erneut einen Antrag. Wieder beteten wir lange dafür. Anfang dieses Jahres wurde sein Urteil vom Gericht nun überraschend doch noch in eine Bewährungsstrafe umgewandelt."

Es ist wunderbar, wie das Wort Gottes immer wieder aufs Neue Menschenleben zum Guten verändert, so wie das von Jordan. Die Bibel ist und bleibt daher der wichtigste Zugang, um Menschen mit Gott in Verbindung zu bringen.

Der Sämann sät den Samen - Der Same ist das Wort Gottes

Es ist ein Wunder wie aus einem Samen, der auf fruchtbaren Boden fällt, neues Leben entsteht. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, den Samen auszubringen, aber allein der Heilige Geist vermag den Samen zum Leben zu erwecken. Mit Hilfe der Bibel überführt er Menschen und bewegt sie zur Umkehr. Durch die Bibel hölt er dem Menschen einen Spiegel vor, der ihn erkennen lässt, wer er ist, auf welche Weise er gerettet werden kann und wie ein Leben unter der guten Leitung und dem Segen Gottes aussieht.  
Dass dem wirklich so ist, bezeugen die folgenden Beispiele. Sie machen deutlich, dass das Wort Gottes für den Menschen unersetzbar ist.

Moldawien

Alexander Katana, unser Missionar in Moldawien, bei der Verteilung von Weihnachtspäckchen:

"Während ich mir heute überlegte, in welche Schulen wir gehen könnten, um dieses Jahr die Weihnachtspäckchen zu verteilen, rief zu Hause meine Frau Nadja ihre alte Lehrerin an, um sich mal wieder nach deren Gesundheit zu erkundigen. Dabei sprachen sie über alles Mögliche, und plötzlich fragte die Lehrerin Nadja, ob sie eine Kinderbibel habe. Sie wolle im Leseunterricht die Kinder daraus lesen lassen.
Als ich abends nach Hause kam, fragte mich meine Frau, ob wir für die Lehrerin eine Kinderbibel haben. In diesem Augenblick wurde mir klar, in welche Schule wir mit den Geschenken gehen sollten. Denn in jedem Geschenk werden die Kinder eine Kinderbibel finden. Leider verweigerte uns die Schulleitung, die Geschenke in der Schule zu verteilen. Als die alte Lehrerin meiner Frau davon hörte, setzte sie sich für uns ein und verschaffte uns über den Bürgermeister die Möglichkeit, im Kulturhaus die Geschenke zu verteilen. Hier konnten wir vielen Kindern und Eltern ein Weihnachtspäckchen überreichen. Auf diese Weise erhielt nicht nur die Lehrerin eine Kinderbibel, sondern alle ihre Schüler auch."

Ukraine

Viktor Tanzjura, Ukraine (Zeltevangelisation):

"Während ich bei einer unserer Zelteinsätze den umstehenden Leuten die Bilder unserer Gemäldeausstellung mit biblischen Motiven erklärte, beobachtete ich eine junge Mutter, die mit ihrem Kind etwas abseitsstand, aber gespannt meinen Erzählungen zuhörte.
Als ich mit meinen Erklärungen fertig war, ging ich auf sie zu und sprach sie an.
In dem Gespräch erzählte sie mir, dass in ihrem Leben einiges schiefgelaufen sei und dass sie sich auch nicht besonders für Gott interessiert habe, obwohl sie mal als Kind eine Kinderbibel besessen und sogar viel darin gelesen habe. Diese sei ihr dann aber verlorengegangen.
Wie groß war ihre Freude, als ich ihrem Kind eine Kinderbibel und der Mutter ein Neues Testament schenkte. Sie versprachen beide, diese auch zu lesen."


Iwan, 38 Jahre, Häftling:

„Mit großer Freude im Herzen bedanke ich mich für die Zusendung der Bücher. Ich bin so dankbar, dass es Menschen gibt, denen das Schicksal anderer nicht gleichgültig ist und die die lebendige Botschaft in die Welt hineintragen. Sie geben Menschen somit vielleicht die letzte Chance zur Rettung. Dass ich in der Bibel lesen kann, ist für mich das Allerwichtigste, wertvol-ler als Gold. Mein Freund möchte auch so gerne eine Bibel. Können Sie ihm bitte eine zuschicken?“

Igor, 46 Jahre, zu lebenslanger Haft verurteilt, Teilnehmer des Kurses "Christsein konkret":

"Danke für Ihren Brief. Darin schrieben Sie, dass sie sich wunderten, warum ich in meinem letzten Brief so negativ geklungen habe. Nun, ich war regelrecht verzweifelt, weil ich an meine Vergangenheit denken musste. Nachdem es für mich dank des Kurses aufwärts gegangen war, geriet ich durch die Erinnerungen an meine Vergangenheit wieder in eine Abwärtsspirale und alles Gute, das begonnen hatte, war wie weggeflogen. Ich beruhigte mich selbst und sagte mir, bald kämen ja eine neue Lektion, eine Bibel und die Lehrbücher, die Sie mir versprochen hatten. Doch dann war Stille und ich wartete und wartete. Ich dachte schon: 'Und wieder läuft alles schief. Ich werde ohne Bibel und ohne den Kurs sein, worauf ich so viel Hoffnung gesetzt habe.' Dabei wollte ich doch so gerne mehr über Gott und Jesus Christus erfahren. Gott hat nun meine innige Bitte erhört, denn auf einmal kam Ihr Bücherpaket mit dem langersehnten heiligen Buch. Ich war wie im siebten Himmel vor Freude. Nun endlich habe ich eine Bibel. Vielen Dank dafür. Sie können sich kaum vorstellen, was mir das bedeutet."

Kasachstan

Hakim Sitmuchametow, Kasachstan:

"Vor einiger Zeit lernte ich einen Sport-Trainer kennen. Er kam auf mich zu, da er erfahren hatte, dass auch ich Sport mit dem Wort Gottes verbinde. Bei unserem ersten Treffen erzählte er mir, dass er vor langer Zeit durch einen koreanischen Missionar und Sport-Trainer bei dessen Training mit dem Evangelium in Berührung gekommen war. Damals interessierte er sich aber nicht für Gott und verbrachte sein Leben ohne ihn. Aber als er von mir erfuhr, wurde er neugierig und suchte mich auf. Ich lud ihn zu unserer Gemeinde ein und er kam tatsächlich, sogar mit seiner ganzen Familie. Seither treffen wir uns beide wöchentlich zum Bibelstudium. Die Bibel erschließt sich ihm Stück für Stück, er fasst zunehmend Vertrauen in den Glauben und wir beide profitieren von den Schätzen der Bibel."

Ewigkeitsprojekt - weitere Investoren für Saatgut gesucht

Was Sie mitbringen:
Ihnen liegt die Verbreitung des Evangeliums am Herzen
Sie möchten sich an diesem Auftrag aktiv mit Ihrer Spende beteiligen
Sie beten gerne, dass der Same auf fruchtbare Böden fällt

Was wir bieten:
Herstellung und Verteilung von Bibeln in Russland, Osteuropa und Zentralasien
    (Bibeln und Neue Testamente in verschiedenen Sprachen)

Ihr Geld wird gewinnbringend angelegt mit einer Ewigkeitsrendite:
    Menschen werden dadurch das ewige Leben finden!

Die Ewigkeitsrendite ist von Gott selbst garantiert, denn es gilt:
    „Mein Wort wird nicht leer zu mir zurückkehren.“ (Jesaja 55,11)

Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön
Nach Jahresende eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt

 

Liebe Freunde,

helfen Sie mit Ihrer Spende unseren Saatgutspeicher zu füllen. Hieraus können unsere Sämänner und -frauen dann auch in diesem Jahr wieder den Samen des Wortes Gottes schöpfen und auf unserem großen Missionsfeld weiter aussäen.

Herzlichen Dank, dass Sie mir Ihrer Spende dabei sind!

 

Aktuelle Spendenaktion: M1-2019 Bibeln