Gottes Wort hören und sehen

Liebe Freunde,

aus Wladikawkas im russischen Nord-Kaukasus erzählt Valerij Lunitschkin, Leiter der dortigen Nordossetischen Mission und Programmdirektor von Radio MCC:

„Sarema, eine russische Frau, lebt mit ihrem krebskranken Jungen Achmed in äußerster Armut in unserer nach wie vor politisch und religiös sehr unruhigen Vielvölker-Region. Nachdem sie einen Inguscheten geheiratet hatte, nahm sie dessen Religion, den Islam, an. Sowohl ihr Mann sowie ihre jüngste Tochter sind bereits seit einiger Zeit verstorben.
Von einer Bekannten wurde sie auf unser Radio MCC hingewiesen und als sie unsere Live-Sendung ‚Von Herz zu Herz‘ hörte, griff sie zum Telefon, rief im Studio an und schilderte uns und den anderen Hörern ihre verzweifelte Situation.

Der Winter stand bereits vor der Tür und sie hatte kein Brennholz. Wegen ihrer finanziellen Not fürchtete sie, dass ihr in Kürze auch noch der Strom abgeschaltet werden würde. In ihrer Not klebte sie an mehrere Strommasten einen Zettel mit der Aufschrift: ‚Bitte schalten Sie nicht den Strom bei mir ab!‘ Sie konnte sich kaum etwas zu Essen leisten, geschweige denn die Medikamente für ihren Sohn bezahlen. Die Lage der Frau ging uns so zu Herzen, dass Mitarbeiter von Radio MCC sich aufmachten und sie mit Lebensmitteln und Schulmaterial für ihren Sohn versorgten und ihr dabei halfen, die Angelegenheit mit dem Stromlieferanten zu regeln. Auch die anderen Hörer der Sendung reagierten auf die Not der Frau und halfen mit, die teuren Medikamente für Achmed zu bezahlen. Mit Tränen in den Augen bedankte sich Sarema bei allen, die so an ihrem Leben Anteil genommen hatten: ‚Ich habe noch nie zuvor in meinem Leben so viel Gutes erleben dürfen!‘
Mittlerweile sind Sarema und ihr Sohn uns zu Freunden geworden, und beide lieben die von uns ausgestrahlten Sendungen über Jesus Christus sehr. Achmed hat auch große Freude an den Hör-Beiträgen aus der TROPINKA-Zeitschrift.“

Wer Augen hat zu sehen, der sehe! Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Literaturmission

Unsere Missionare und Mitarbeiter berichten immer wieder, wie gerade die Literatur von LICHT IM OSTEN Menschen zu Christus führt.  Was bei dem einen oder anderen in einem persönlichen Gespräch angestoßen wurde, wird im Nachgang durch die Literatur vertieft und gefestigt. Die folgenden Beispiele zeigen, wie dankbar viele Menschen für die angebotenen Bücher und Zeitschriften sind.

Pawel Dawidjuk, Leiter von LICHT IM OSTEN Ukraine
„Während der Zeltevangelisationseinsätze in der Ukraine musste eines unserer Teams einen gefährlichen Angriff erleben, bei dem Gott sei Dank nur Material Schaden genommen hatte, der aber dennoch für großen Schrecken sorgte. Recherchen lassen vermuten, dass in der Nacht wahrscheinlich ein Ortsansässiger einen Brandsatz auf das Veranstaltungszelt geworfen hatte, sodass dieses Feuer fing und dadurch stark beschädigt wurde.
Dieser Vorfall sorgte aber auch unter der Bevölkerung für Aufsehen. Vor dem Anschlag war sie sehr ablehnend uns gegenüber gewesen, aber nun kamen unzählige Menschen aus Neugier und teilweise auch mit einem schlechten Gewissen, weil wohl einer aus der Ortsgemeinschaft den Brand verursacht hatte, zu den Mitarbeitern.
Dadurch eröffnete sich die Möglichkeit, mit ganz vielen von ihnen ins Gespräch über Jesus Christus zu kommen und ihnen Bücher mitzugeben. An diesen Tagen haben wir so viel evangelistische Literatur verschenkt wie nie zuvor. Die Leute haben mit großem Interesse die Bücher und Zeitschriften dankbar angenommen.
So hat Gott aus diesem Schaden noch etwas Großes entstehen lassen.“

 

Nina J., Russland:
„Haben Sie vielen Dank für die Bücher! Sie haben sie mir in dem Moment geschickt, als ich Unterstützung besonders nötig hatte. In die Kirche gehen kann ich nicht, es ist für mich zu weit, dorthin zu kommen. Gerne würde ich mir immer wieder Predigten anhören, aber meine Internetverbindung ist dafür zu langsam. Schnelleres Internet zu bekommen, ist aber so teuer, dass ich es mir leider nicht leisten kann.
Das bedeutet: Meine einzige geistliche Nahrung ist Ihre Literatur. Und dafür bin ich sehr dankbar, sie hilft mir, geistlich zu wachsen. Die Zeitschrift GLAUBE UND LEBEN gibt mir da viele lehrreiche Impulse. Vielen Dank, dass Sie sich so um mich kümmern.“

 

Lidia, 42 Jahre, eine obdachlose Weihnachtspäckchen-Empfängerin::
„Ist das ein Genuss! Warmer Tee und so viele leckere Süßigkeiten, unfassbar! Das Neue Testament aus dem Päckchen werde ich in jedem Fall lesen, versprochen. Das ist etwas ganz Besonderes! Danke euch, ihr seid spitze, dass ihr uns nicht vergesst. Ich bin nicht aus Spaß hier gelandet, das dürft ihr mir glauben.“

 

Unsere Missionarin Raissa Ketschil aus der Republik Tuwa, Sibiren, schreibt:
„Ich danke Gott, dass wir eine Bibel in tuwinischer Sprache sowie evangelistische Literatur haben, die wir bis heute noch in Freiheit unter dem tuwinischen Volk verbreiten können. Wir sind auch sehr froh darüber, dass wir auch weiterhin unsere 12-seitige christliche tuwinische Zeitung herausgeben können. Die Nachfrage ist mittlerweile stark angestiegen, aber unsere Auflage ist momentan auf 999 Stück begrenzt, nur so kann sie ohne Registrierung veröffentlicht werden.“

Radiomission

Seit rund 20 Jahren sendet das Radio MCC christliche Radiosendungen rund um die Uhr, sieben Tage die Woche in eine unruhige Vielvölker-Region hinein, die wie ein Pulverfass ist. Gerade hier im Kaukasus, wo Frieden äußerst zerbrechlich scheint, Hass unter den Volksgruppen auf der Tagesordnung steht und sich der Islam rasant ausbreitet, sehen wir es als unsere Berufung, mit Hilfe des Radios Hoffnung zu säen.  

Auch in Estland erreichen die Radiosendungen Menschen, mit denen man sonst kaum in Kontakt käme. Mithilfe der Radiosendungen können unterschiedlichste Menschen an unterschiedlichsten Orten erreicht werden: ob sie einsam in ihrer Wohnung oder unterwegs im Auto sind, ob sie gerade auf der Arbeit sind oder ihre Freizeit verbringen. Das breite Spektrum an Sendungen mit Predigten, Lesungen, Musik oder Live-Sendungen über Seelsorge spricht eine breite Gruppe von Menschen an. Darin liegt die Stärke des Radios.


Und das Radio bringt sogar Menschen zueinander, wie Alexej Müller, Programmdirektor vom Familien-Radio ELI, Estland, erzählt:
„Boris, ein durch den Krieg in Afghanistan erblindeter Mann, wurde über die LICHT IM OSTEN-Weihnachtsaktion auf unser Radio aufmerksam und fing an, regelmäßig unsere Sendungen zu hören.
Auch Irina gehört seit längerem zu unseren treuen Hörerinnen, zu der wir mittlerweile einen engeren Kontakt aufgebaut haben. Sie ist aufgrund ihrer Lähmung ans Bett gefesselt und kann nur ihre linke Hand und den Kopf etwas bewegen.

Irina und Boris lernten sich über unsere Morgensendungen kennen, grüßten sich zuerst gegenseitig im Radio, fingen dann aber später an, auch regelmäßig miteinander zu telefonieren.
Als ein Moderator von uns wieder bei Irina einen Besuch machte, kam Boris mit. Dies war ein sehr bewegender Moment. Beide bewunderten sich gegenseitig für ihren festen Glauben und die positive Lebenseinstellung – trotz ihrer Behinderungen. Beide hatten jeweils ein großes Mitgefühl für den anderen.

Anschließend grüßten sie sich immer wieder gegenseitig im Radio und ihre Beziehung wuchs. So wurden wir Zeugen einer berührenden Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich durch die Radiosendungen kennengelernt und durch ihren Glauben an Jesus Christus zueinander gefunden haben.“

Unsere Mission

Die Ausbreitung des Evangeliums hat seit der Gründung von LICHT IM OSTEN vor rund 100 Jahren schon immer eine zentrale Rolle gespielt. Dies geschah und geschieht vorwiegend in gedruckter Form durch Bücher, Bibeln und Zeitschriften. Aber auch die Nutzung des Radios zur Verbreitung der Guten Nachricht hat sich der Missionsbund schon früh zunutze gemacht und tut dies bis zum heutigen Tag. Über diese beiden Wege können tausende von Menschen mit der Botschaft des Evangeliums ganz persönlich in ihrem Herzen erreicht werden.

Die technischen Möglichkeiten verändern sich rasant. So kann unsere Literatur auch on-line im Internet gelesen werden. Und unsere Sendungen von Radio MCC im russischen Kaukasus und vom Familien-Radio Eli in Estland können über eine App auf dem Handy oder auch im Internet gehört werden – sozusagen grenzenlos.

Einerseits eröffnet das grandiose Möglichkeiten, auf diesem Wege noch mehr Menschen zu erreichen und ihnen zum Segen werden zu können, andererseits stellt es uns vor die große Aufgabe, unser Material entsprechend für diese Kanäle aufzubereiten und verfügbar zu machen. Das kostet Zeit und erfordert zusätzlichen finanziellen Aufwand.

 

 

Liebe Freunde,
wir laden Sie ein: Schließen Sie sich unserem Missionsauftrag an, damit wir viele, viele tausend Menschen mithilfe unserer Bücher und Zeitschriften sowie der Radiosendungen persönlich mit dem Evangelium erreichen und ihnen zum Segen werden.
Bis zum Jahresende haben wir noch eine große Lücke an Spendeneinnahmen vor uns. Um all die Schritte zur Ausbreitung des Evangeliums, die wir dieses Jahr im Vertrauen auf unseren Herrn gewagt haben, finanziell noch abdecken zu können, hoffen wir auf Ihre Hilfe.
Für Ihre Treue sind wir Ihnen sehr verbunden.
Vielen, vielen Dank!

Aktuelle Spendenaktion: M6-2018 Literatur- und Radiomission