Ukraine

In zehn Gebieten der Ukraine wurde das Kriegsrecht verhängt

Nachrichten von Pawel Dawidjuk, Direktor von LIO, Kiew

Freitag 30.11

Pawel Dawidjuk schrieb uns gestern: „Seit dem 28.11. ist in zehn Gebieten unseres Landes das Kriegsrecht verhängt worden, in Gebieten, die an Russland, Transnistrien und die Schwarzmeerküste angrenzen. Das bedeutet u.a., dass in diesen Gebieten Massenveranstaltungen verboten sind.“ LICHT IM OSTEN Ukraine hat allerdings 45 Weihnachtsveranstaltungen geplant, bei denen die biblische Weihnachtsgeschichte in Form eines Theaterstücks weitergegeben werden und Weihnachtspäckchen verteilt werden sollen. Ein Teil dieser Veranstaltungen ist für eben diese Gebiete geplant, in denen das Kriegsrecht verhängt worden ist. Z.B. möchten sie am 4. Dezember in das Frontgebiet fahren, um dort vier Weihnachtsveranstaltungen durchzuführen. Bis jetzt ist ungewiss, ob dies möglich sein wird.

Bitte beten Sie

dafür, dass für die Veranstaltungen (Sonder-)Genehmigungen erteilt werden und dass trotz der notvollen Situation viele der leidgeplagten Menschen in diesen Gebieten frohe und trostvolle Erfahrungen zu Weihnachten machen können.

um ein Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen.

Brandanschlag auf Missionsteam bei Zeltevangelisation im Tscherkassy-Gebiet, Ukraine

Nachrichten von Pawel Dawidjuk, Direktor von LIO, Kiew

Mittwoch 3./4. JULI

„In dieser Nacht gegen 23.30 Uhr wurde unser Versammlungszelt in Brand gesteckt. Gott sei Dank, dass kein Mensch zu Schaden gekommen ist. Nur einer von den Nachtwächtern erlitt eine leichte Rauchvergiftung, als er versuchte, das Feuer zu löschen. Wir vermuten, dass die Vertreter der örtlichen orthodoxen Kirche die Menschen gegen uns aufgewiegelt haben, denn gestern hat die Frau des Priesters bereits die Kinder aus dem Zelt herausgejagt, die zum Kinderprogramm gekommen waren.
Leider hat das Zelt so sehr gelitten, dass es wahrscheinlich nicht mehr zu reparieren ist. Auch die technische Ausrüstung ist teilweise verbrannt wie auch die Requisiten für die Kinderstunden, Möbel, Bücher...
Bitte, beten Sie für das Dorf Taschlik im Tscherkassy-Gebiet. Unsere Missionare lassen sich davon nicht entmutigen. Heute sind sie erneut durchs Dorf gegangen und haben das Evangelium verkündet. Sie denken darüber nach, wie und wo sie die Abendversammlungen durchführen können.
Einerseits sind solche Momente sehr traurig, andererseits freuen wir uns, denn es gibt jemanden, dem es absolut nicht gefällt, dass die Menschen aus dem Reich der Finsternis heraus in das Herrschaftsgebiet unseres Vaters im Himmel wechseln. Mit Dankbarkeit für Ihre Gebete.“

Freitag, 6. Juli 15.35 Uhr

„Nachmittags hat sich die Situation sehr zugespitzt:
Der Priester geht mit seinen Gefolgsleuten durchs Dorf und versucht mit einem Eisenstab und mit Kopfschlägen Dämonen aus unseren Missionaren auszutreiben.
Es sind Drohungen zu hören, dass es ernsthafte Probleme geben wird, wenn die Missionare nicht sofort das Dorf verlassen werden.
‚Ich bin froh, dass das Zelt verbrannt wurde‘, sagte ein Abgeordneter des Dorfrates, was auf jeden Fall deutlich gemacht hat, dass er zu denen gehört, die diesen Konflikt verursacht haben.
Ich wurde darüber informiert, dass sich der Sicherheitsdienst bereits für diese Situation interessiert.
Heute Abend wird das Iwan – Kupal – Fest gefeiert (Ein Fest, das traditionell in Russland, Weißrussland, Polen und der Ukraine als Sonnenwend-Fest gefeiert wird), bei dem viele Menschen genau an den Platz kommen, wo das verbrannte Zelt steht. In diesem Zelt möchten wir unsere Bilderausstellung mit Gemälden zu biblischen Themen aufbauen, um den Menschen das Evangelium zu erklären und unsere Literatur zu verteilen. Zu diesem Fest kommt das ganze Dorf zusammen. Aber die Situation ist sehr angespannt. Bitte, hören Sie nicht auf, dafür zu beten.“

Freitag, 6. Juli 21.08 Uhr

„Geschwister, wir sind überwältigt!
Wenn die Teilnehmer unseres Missionsteams sagen: ‚Wir spüren deutlich, dass für uns gebetet wird‘, dann bedeutet das für uns sehr viel.
Hier die Fakten, wie Gott unverkennbar auf unsere Gebete geantwortet hat:
Die Menschen kamen zu Hunderten unter die Kuppel des verbrannten Zeltes, viele zeigten sich uns gegenüber sehr offen. Viele wollten das Evangelium anhand der Bilder hören, und alle unsere Missions-Mitarbeiter waren zu 100 Prozent im Einsatz. Viele haben unsere Zeitschriften abonniert. Es gab Bekehrungsgebete. Und das waren, wenn ich es richtig verstanden habe, nicht nur Einzelfälle.
Wir alle sind überzeugt, dass Gott das Böse sichtbar zum Guten verwandelt hat.
Vielen Dank allen, die durch ihre Gebete zu Teilnehmern dieses Dienstes geworden sind.“

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